August 5, 2026
1. Anti-Rutsch-Socken
Wenn ein Hund auf glatten Böden wegrutscht, belastet das Gelenke und Muskeln. Gerade ältere Hunde oder Hunde mit Arthrose haben oft Schwierigkeiten, auf Fliesen oder Laminat sicheren Halt zu finden.
Anti-Rutsch-Socken geben mehr Grip und sorgen dafür, dass dein Hund sicherer aufstehen und laufen kann. Wichtig ist, dass sie gut sitzen und den Hund nicht beim Laufen einschränken.
2. Target
Ein Target ist eines meiner liebsten Trainingshilfsmittel. Damit kann ich meinem Hund spielerisch beibringen, bestimmte Bewegungen auszuführen oder einzelne Körperteile gezielt einzusetzen.
Das ist besonders hilfreich im Fitnesstraining, in der Rehabilitation und für die Koordination. Gleichzeitig macht das Training den meisten Hunden richtig Spaß.
3. Wärme- und Kälteanwendungen
Wärme und Kälte gehören für mich zur Hausapotheke.
Kälte kann direkt nach einer Verletzung oder bei einer akuten Schwellung sinnvoll sein. Sie hilft dabei, die Entzündungsreaktion zu reduzieren.
Wärme nutze ich eher bei verspannten Muskeln oder vor Bewegungsübungen. Sie kann die Muskulatur lockern und den Hund auf das Training vorbereiten.
Wichtig: Beides sollte immer richtig angewendet werden und niemals direkt auf die Haut kommen.

4. Pfotenschutz
Verletzte oder empfindliche Pfoten brauchen Schutz. Dafür habe ich immer Pfotenschuhe oder einen Pfotenschutz zu Hause.
Sie helfen zum Beispiel bei:
• verletzten Ballen
• heißen Straßen im Sommer
• Streusalz im Winter
• rauem Untergrund auf Wanderungen
So kann der Hund oft trotzdem kurze, sichere Spaziergänge machen.

5. Ein gut sitzendes Geschirr
Ein stabiles und gut angepasstes Geschirr gehört für mich zur Grundausstattung.
Es verteilt den Druck besser als ein Halsband und gibt mir mehr Möglichkeiten, meinen Hund bei Bedarf zu unterstützen. Besonders bei älteren oder körperlich eingeschränkten Hunden ist ein passendes Geschirr Gold wert.

6. Tragehilfe
Nach einer Operation oder wenn ein Hund plötzlich Schmerzen hat, fällt das Aufstehen oft schwer.
Mit einer Tragehilfe kann ich den Hund beim Aufstehen, Treppensteigen oder Einsteigen ins Auto unterstützen, ohne ihn falsch anzuheben. Das entlastet nicht nur den Hund, sondern auch meinen Rücken.
7. Ein Erste-Hilfe-Set für Hunde
Ein Erste-Hilfe-Set sollte in keinem Haushalt fehlen.
Darin befinden sich bei mir unter anderem:
• sterile Kompressen
• Mullbinden
• elastische Fixierbinden
• Zeckenzange
• Schere
• Desinfektionsmittel für Tiere
• Einmalhandschuhe
• Pinzette
• Kochsalzlösung zum Spülen
• eine Rettungsdecke
So kann ich kleinere Verletzungen sofort versorgen, bis mein Hund von einer Tierärztin oder einem Tierarzt untersucht wird.

8. Schmerzmittel und Medikamente – immer in Absprache mit dem Tierarzt
In meiner Hunde-Hausapotheke befinden sich auch Medikamente, die meine Hunde bei Bedarf benötigen. Dazu gehören zum Beispiel verordnete Schmerzmittel oder andere Medikamente, die der Tierarzt für meinen Hund verschrieben hat.
Zudem verändert sich Arthrose schubweise und dein Hund kann Tage ohne schmerzen haben und dann wieder Tage mit starken Schmerzen
Du solltest deinem Hund jedoch niemals eigenständig Medikamente, ohne vorher Rücksprache mit dem Tierarzt zu halten. Denn nicht jedes Medikament ist für jeden Hund geeignet. Auch die richtige Dosierung ist entscheidend.
Ganz wichtig: Schmerzmittel für Menschen dürfen Hunden niemals auf eigene Faust gegeben werden. Einige davon können für Hunde sogar lebensgefährlich sein.
Mein Tipp: Bewahre die Medikamente an einem festen Ort auf und kontrolliere regelmäßig das Haltbarkeitsdatum. So hast du im Ernstfall alles griffbereit und kannst schnell handeln.
Mein Fazit
Du musst nicht für jeden Notfall perfekt ausgestattet sein. Aber einige ausgewählte Hilfsmittel können den Alltag mit deinem Hund deutlich erleichtern. Sie geben Sicherheit und helfen dir, schnell zu reagieren, wenn dein Hund Unterstützung braucht.
Mein Tipp: Schau dir deine Hunde-Hausapotheke einmal in Ruhe an. Fehlt noch etwas? Dann ergänze sie lieber jetzt – und nicht erst dann, wenn dein Hund sie dringend braucht.