Lasertherapie

Lichttherapie

Die Wunder des Lichts

Lichttherapie
Lasertherapie

Jedes Lebewesen benötigt Licht zum Leben. Uns Menschen geht es doch auch gleich viel besser, wenn die Sonne scheint.
Bei der Lasertherapie wird stark gebündeltes Licht genutzt um Gewebezellen zum Heilungsprozess anzuregen. Mithilfe dieser Therapieform können Schmerzen und Entzündungen gelindert, die Durchblutung gefördert, Schwellungen abgebaut und das Immunsystem gestärkt werden und die Hunde können sich entspannen.
Die Lasertherapie ist eine sehr sanfte und Nebenwirkungsfreie Therapieform.

In der Medizin wird der Laser oft zu chirurgischen Zwecken (als Skalpellersatz) benutzt, dieser Laser hat aber deutlich mehr Power und kann somit Gewebe zerschneiden. Der Laser wird in  der Physikalischen Therapie mit niedrigerer Energie verwendet. Dieser kann dann zu Heilungszwecken und zur Regeneration eingesetzt werden. Die Lasertherapie ist eine effektive Behandlungsmethode mit großem Indikationsbereich.  Wissenschaftlich erwiesen ist, dass Laserlicht eine sehr positive Wirkung auf viele biologische Prozesse des Körpers hat.

 

Welche Wirkung hat der Laser?

Die Wirkung der Lasertherapie ist vergleichbar mit dem Aufladen eines Akkus. Bei der Lasertherapie wird gebündeltes, gerichtetes Licht mit bestimmten Wellenlängen und Frequenzen dazu verwendet die Physiologie der Zellen positiv zu verändern. Um optimal funktionieren zu können und zur Aktivierung des Zellstoffwechsels brauchen alle Muskeln, alle Sehnen, das Gewebe und die Haut diese gespeicherte Energie. Durch Laserlicht lassen sich die Zellen, die ein Energiemangel haben wieder mit Energie füllen.

Verletzungen, Störungen, Medikamente, Nährstoffmangel, Heilblockaden oder sogenannte Alterserscheinungen führen dazu, dass Zellen und Gewebe nicht mehr richtig funktionieren und dadurch der Heilung und die Regeneration beeinträchtigt ist. Die Lasertherapie stimuliert Zellen und das Gewebe, der Heilungsprozess beschleunigt bzw. verbessert sich. Durch die erhöhte Zellregeneration erneuert sich krankes Gewebe viel schneller und die Selbstheilungskräfte werden beschleunigt. Durch die Laserbehandlung verbessert sich auch der Lymphfluss.

Direkt auf der Haut entfalten die Laserstrahlen eine heilende Wirkung und dringen tief in den Körper ein. Dabei kommt es weder zu einer Hitzeeinwirkung, noch zu anderen Nebenwirkungen. Durch die Strahlen bekommt der Organismus neue Energie, steigert die Durchblutung, verbessert die Sauerstoffzufuhr, Giftstoffe schneller abtransportiert und die Aktivität der Zellen angeregt.

 

Wann kann die Lasertherapie angewendet werden?

Die Lasertherapie fördert die Regeneration von Muskeln, Bänder und Sehnen, Knochen und Gelenke, Lymph- und Blutgefäße, unterstützt bei allen orthopädischen und vielen neurologischen Erkrankungen (beispielsweise Spondylosen, Bandscheibenerkrankungen, Ellenbogen- und Hüftdysplasien etc.) und lindert Schwellungen und Ergüsse. Sie verbessert die Wundheilung und die Geweberegeneration, wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Auch Narben und Liegeschwielen können postive mit der Lasertherapie behandelt werden.

  • Reduziert Entzündungen
  • Senkt die Nervenreizschwelle
  • Unterstützt die Wundheilung
  • Regeneriert das Gewebe schneller
  • Lindert bei Schwellungen und Ergüssen
  • Regt den Stoffwechsel an
  • Unterstützt die Lymphdrainage
  • Transportiert die Schlackestoffe schneller ab
  • Aktiviert schmerzlindernde Stoffe

 

Durch die optimierte Sauerstoffversorgung kommt es bei der Laserbehandlung zu einem besseren Abtransport von Stoffen, Schwellung reduziert und Schmerzen deutlich vermindert. Sie unterstützt die Lymphdrainage beim Abtransport der Lymphödeme.

Die Lasertherapie ist ganz besonders bei der Schmerztherapie zu empfehlen, weil die Therapie selbst absolut schmerzfrei ist und keine Nebenwirkungen hat. Gerade bei jungen, sehr nervösen oder ängstlichen Hunden wird die Lasertherapie sehr gut angenommen. Besonders positiv ist sie auch bei einer Wirbelsäulenerkrankung (Bandscheiben), weil  wenige Schmerzmittel eingenommen werden müssen. An der Wirbelsäule lösen sich Verspannungen in der Muskulatur auf, Entzündungen reduziert und einer Degeneration entgegengewirkt.

Die Behandlung mit dem Laser aktiviert schmerzlindernde Stoffe im Körper. Bei Spondylose kann sie zur Schmerzlinderung und auch zur Vorbeugung eingesetzt werden. Auch bei Arthrose lindert sie Schmerzen, erhält die Gelenksbeweglichkeit und beugt einem weiteren Fortschreiten vor. Durch die Lasertherapie tritt bei sehr vielen Hunden mit Hüftdysplasie und Knieproblemen eine Linderung der Schmerzen ein. Sie unterstützt sehr gut die Heilung nach einer OP und bei Hauterkrankungen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Therapie entzündungshemmend, schmerzlindernd, geweberegenerierend, durchblutungsfördernd, abschwellend und wundheilend ist.

Anwendungsgebiete der Lasertherapie sind:

– Muskel- und Skeletterkrankungen
– Neurologische Erkrankungen
– Hauterkrankungen wie zum Beispiel Liegestellen
– Fördert die Entspannung der Hunde
– Lymphabflussverbesserung

 

Bei Fragen und Interesse können Sie mich gerne kontaktieren unter info@pfoten-physio.com

 

Cauda- Equina- Syndrom

Definition:

Unter dem Cauda- Equina Syndrom werden Veränderungen am Übergang der Lendenwirbelsäule zum Becken, die zur Einengung von Nerven führen können, verstanden

Ursache:

angeboren, entwicklungsbedingte, traumatisch oder degenerative Veränderung mit Einengung im Wirbelkanal.

Symptome:

– oft unerkannte Schmerzsyndrome mit schleichenden Verhaltensveränderungen,
– Harn- und Stuhlinkontinenz,
– Mühe beim Aufstehen,
– Verweigerung beim Springen,
– Zehenschleifen,
– Überempfindlichkeit der Lendenregion (beim Bürsten),
– Lahmheiten der Hinterhand mit Muskelabbau

Diagnose:

Röntgen und MRT

Rückenschmerzen
Cauda- Equina- Syndrom

Therapie:

In Absprache mit dem Tierarzt werden Schmerzmittel und Steroide gegeben. Sinnvoll ist auch die Physiotherapie um die Beweglichkeit der Hinterläufe zu erhalten und die Muskulatur zu stabilisieren. Es kann bei schwerwiegenden Cauda- Equina- Syndromen auch eine operative Entlastung des Wirbelkanals unternommen werden.

Zeitraum Maßnahmen Häufigkeit
1.-7 .Tag Massage

Pfoten anheben

Isometrie

Cavaletti

Steh- Sitz Transfer

Slalom laufen

täglich

täglich alle 4 Pfoten 5 Sek bei 3 Wdh pro Seite

täglich 3 sek bei 3 Wdh pro Seite

täglich 6 Stangen bei 1 Wdh

täglich 1x morgens, mittags, abends

täglich 6 Stangen bei 1 Wdh

8-14 Tag Massage

Pfoten anheben

Isometrie

Cavaletti

Sitz- Steh Transfer

Slalom

Bauchmukeltraining

täglich

täglich all 4 Pfoten 10 sek bei 3 dh pro Seite

täglich 5 Sek bei 3Wdh pro Seite

täglich 6 Stangen bei 2 Wdh

täglich 1x morgens, mittags, abends

täglich 6 Stangen bei 2 Wdh

täglich 5 Wdh po Seite

 

Trainings- Basics

fittte Pfoten

Es gibt einige Trainings-Basics auf die ich in diesem Artikel angehe, damit ihr euren Vierbeiner selbst fit und agil halten könnt.
Um einen guten Trainingserfolg zu erzielen, solltest du 2-3 Trainingseinheiten pro Woche mit einer Pause von 24-48h einplanen, abhängig davon, welche Aktivitäten dein Hund zusätzlich ausführt.

Der Grundaufbau eines Trainings erstreckt sich über 6-8 Wochen, bis man erste Erfolge sieht. In diesem Zeitraum erhöhst du den Schwierigkeitsgrad, die Wiederholungsanzahl pro Übung und die zeitliche Ausdehnung des Trainings.

Abgeschlossen ist ein Fitnesstraining erst nach ca. 12. Wochen, dann steht es an das  Trainingslevel zu halten

Geht bitte immer frisch und ausgeruht zum Training, ein kurzes Lösen vorher genügt und die Muskulatur ist nicht ermüdet. Eine Trainingseinheit ersetzt einen Spaziergang.

Regeneration

Entspannung und Ruhe
Regeneration

Zwischen den Trainingstagen an das Ausruhen denken, damit der Hund
seine Energiedepots aufzufüllen kann,  Stoffwechselnebenprodukte abgebaut werden können und neue Strukturen aufgebaut werden. Je länger trainiert wird, desto länger muss sich der Körper erholen. Wenn allerdings täglich trainiert wird (womöglich immer dieselbe Muskelgruppe), hat der Körper keine Zeit sich zu regenerieren und ein Trainingserfolg bleibt aus.

 

Tabelle 1: Beispiel eine normalen Fitness Woche

Montag Ruhetag/ nur lockeres Spaziergänge ohne Programm
Dienstag Fitnesstraining
Mittwoch Ruhetag/ nur lockeres Spaziergänge ohne Programm
Donnerstag Ausdauertraining: Joggen, Radfahren, schwimmen
Freitag Training auf dem Hundeplatz etc
Samstag Fitnesstraining
Sonntag Wandern und Ausflüge

 

Das Fitnesstraining wird in 3 Abschnitte eingeteilt:

  1. Aufwärmen (10min)
  2. Fitness mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Kraft, Koordination)
  3. Abwärmen (5min)

Tabelle 2: Aufbautraining über 6 Wochen bei 2-3 Trainingseinheiten pro Woche 4-5 Übungen je Training (reine Trainingsdauer: 8-20min)

  Wiederholung Zwischenpause Dauer Training ohne Pausen
Woche 1 je Übung 3-5 Wdh/ 2min 1min /je Übung 8-10min
Woche 2 je Übung 3-5 Wdh/ 2min 1min / je Übung 8-10min
Woche 3 je Übung 4-6 Wdh/ 3min 30sek 12-15min
Woche 4 je Übung 4-6 Wdh/ 4min Nach 2 Übungen 1min 12-15min
Woche 5 je Übung 5-8Wdh/ 4min bei Halbzeit 1min 16-20min
Woche 6 Je Übung 5-Wdh/ 5 min bei Halbzeit 1min >20min

Das Training in der Gruppe dauert meist 45-60min und ihr wechselt euch mit den Übungen ab, so haben die Hunde kurze Erholungspausen. Trainiert ihr alleine, müsst ihr Wiederholungspausen einlegen. Die Wiederholungspausen richten sich nach der Fitness und dem Leistungsstand eures Hundes. Trainingspläne sind dynamisch und werden individuell an die Hunde angepasst.

 

Stress und Ermüdungszeichen sind:

Stress- und Schmerz Zeichen
Schmerzen und Stress beim Hund
  • Konzentration nimmt ab
  • Meideverhalten
  • Kaspern
  • plötzliches ausweichen aus einer Position
  • Hecheln
  • Grobmotorik
  • Gähnen
  • Wegschauen
  • Züngeln
  • Kratzen
  • Angelegte Ohren

Falls bei einer Übung oder am Ende des Trainings Ermüdungszeichen auftreten, beende diese Übung. Versuche früh genug auf Ermüdungszeichen und Stresszeichen deines Hundes zu reagieren, sodass du eine Übungseinheit nicht negativ beendest. Dann solltest du bei der nächste Trainingseinheit das  Pensum reduzieren und langsam steigern.

VIEL SPAß BEIM TRAINIEREN! 😊

Bei Fragen bin ich telefonisch und per Email für euch zu erreichen unter info@pfoten-physio.com

Kreuzbandriß beim Hund

Therapie eines Kreuzbandriß
Kreuzbandriß Hund

Ursache

Die Ursache eines Kreuzbandriß ist meist ein Unfallereignis wie plötzliches Einwärtsdrehen des Knies. Überstreckung des Knies, wenn der Hund in vollem Lauf zum Beispiel in ein Erdloch tritt oder durch eine degenerative Veränderung des Kreuzbandes zum Beispiel durch eine Patellaluxation.
Das vordere Kreuzband reißt häufiger als das hintere Kreuzband.

Symptome

Plötzliches Lahmen, der Hund belastet den betroffenen Lauf nicht; das Kniegelenk ist geschwollen

Folgen

Der Hund wird das betroffene Bein nicht oder erst sehr spät und vorsichtig belasten, es kommt zu starken Muskulatur Verlust; unbehandelt entstehen fast immer Arthrosen im Kniegelenk

Therapie

Konservative Behandlung eines Kreuzbandriß: Ziel ist eine Bewegungsverbesserung, eventuell  können Schmerzmittel gegeben werden. Physiotherapeutische Maßnahmen zur Lockerung der Muskulatur sollten anfangs angewendet werden, später sollte die umliegende Muskulatur gestrafft und stabilisiert werden.

Operative Behandlung eines Kreuzbandriß: verschiedene Operationsmöglichkeiten (TTA, TPLO) in Abhängigkeit von Größe, Gewicht und Alter des Hundes, Physiotherapie

Zur Therapie beim Kreuzbandriss kann sehr gut das Training im Unterwasserlaufband hinzugezogen werden. Dabei wird dann das Körpergewicht beim Gehen reduziert und das Bewegen fällt dem Hund deutlich einfacher.

Übungplan

Zeitraum Maßnahme Häufigkeit der Maßnahme
1.-7 Tag

 

Schritttraining

Massagegriffe

Pfoten anheben

Isometrie diagonal

Cavaletti

Kniebeuge

Slalom

täglich

täglich

täglich alle 4 Pfoten 5 sek bei 3 Wdh pro Seite

täglich 3 sek bei 3 Wdh pro seit

täglich 5 Stangen (beine) bei 1 Wdh

täglich 1x morgens, mittags, abends

täglich 6 Stangen bei 2 Wdh

8.-14. Tag Schritttraining

Massagegriffe

Pfoten anheben

Isometrie diagonal

Cavaletti

Sitz/ Steh

Slalom

täglich

täglich

täglich alle 4 Pfoten 10 sek. Bei 3 Wdh

täglich 5 sek bei 3 Wdh pro Seite

täglich 5 Stangen (Beine) bei 3 Wdh pro Seite

täglich 1x morgens, mittags, abends

täglich 6 Stangen bei 3 Wdh

15.-28. Tag Schritttraining

Massagegriffe

Pfoten anheben

Isometrie diagonal

Cavaletti

Sitz/ Steh

Platz/ Steh

Slalom

täglich

täglich

täglich alle 4 Pfoten 20 Sek. Bei 3 Wdh

täglich 10 sek.  Bei 3 Wdh

täglich 5 Stangen (Beine) bei 3 Wdh

täglich 3x morgens, mittags, abends

täglich 1x morgens, mittags, abends

täglich 6 Stangen bei 4 Wdh

29.-42. Tag Schritttraining

Massagegriffe

Pfoten anheben

Isometrie diagonal

Cavaletti

Sitz/ Steh

Platz/ Steh

Slalom

täglich

alle 2-3 Tage

täglich alle 4 Pfoten 20 Sek bei 5 Wdh

täglich 10 Sek bei 3 Wdh

täglich 5 Stangen (Beine) bei 4 Wdh

täglich 6x morgens, mittags, abends

täglich 3x morgens, mittags, abends

täglich 6 Stangen bei 5 Wdh

 

 

Training im Unterwasserlaufband

Das, dass Training im Unterwasserlaufband sinnvoll ist für das Tier hat man schon öfter gehört, aber was sind die Effekte auf den Körper:

  • Schmerzlinderung
  • Linderung des Gewichts
  • Stärkung der Leistungsfähigkeit
  • Stärkung des Herz- Kreislauf- Systems
  • Muskelaufbau

Das kann jeder sagen, aber ich wollte es genauer wissen und habe meine Patienten Dokumentiert und genau verglichen, was sich verändert hat.

Aufbau

Meine Patienten waren im Alter zwischen 4 und 11 Jahren mit mittlerer Größe. Teilgenommen haben 3 Hündinnen und ein Rüde. Zu Beginn fand eine Befundung statt. Wo sich klärte, ob die Vierbeiner für das Unterwasserlaufband geeignet waren. Welche Defizite vorhanden waren und was das Ziel für sie War.

Danach folgte die Behandlung im Unterwasserlaufband. Vor und nach der Behandlung wurde die Pulsfrequenz gemessen.

Ergebnis

Effetivität eines Trainings im UWL
Ergebnisse Training im Unterwasserlaufband

Die Wasserhöhe befand sich in der Einheit immer zwischen 13 und 16.

Die Laufbandschnelligkeit war 6 bis auf bei der Jüngsten Hündin, die konnte etwas schneller laufen.

Zu Beginn dauerten die Einheiten immer kürzer als und wurden im Laufe erhöht

Der Puls war zu beginn der Behandlung immer geringer als zum Ende im Laufe der Einheiten wurde aber die Differenz zwischen Angangspuls und Endpuls geringer.

Zu Beginn waren die Einheiten immer Langsamer und kürzer bis das sie später länger bis 20min dauerten. Das heißt, der Körper hat sich angepasst und ist konditionierter. Die Bewegung kann besser ausgeführt werden, da Stresssymptome minimaler sind.

Training im Unterwasserlaufband

Mein Hund kann nicht mehr ins Auto einsteigen

Schmerzen
Schmerzen
Mein Hund kann nicht mehr ins Auto steigen

Wenn ein Hund nicht mehr ins Auto ein- oder aussteigt, stellt sich immer die Frage, ob er nicht kann oder nicht will. Es gibt mehrere Möglichkeiten dafür, warum dein Hund plötzlich nicht mehr ins Auto oder aus dem Auto steigt. Schließe zunächst die harmlose Ursache aus, bevor du dir Sorgen um schlimmeres machst.

Wonach kannst du schauen?

Beobachte als erstes, wie dein Hund sich beim Gehen auf ebenen Untergrund verhält. Lass ihn laufen und traben, auf dich zu und von dir weg und achte dabei auf Anzeichen von Asymmetrien, Gleichgewichtsstörungen, Rutschen oder Lahmheiten. Wiederhole die Überprüfung des Gangbildes auf verschiedenen Untergründen wie Teppich, Asphalt, Parkett oder Linoleum. Versuche herauszufinden, an welchen Bein und an welcher Stelle dieses Beins das Problem sitzt. Schau dir dein Hund beim Gehen eine Weile an. Schaue auch, ob dein Hund mein spaziergehen über umgefallene Äste springt oder ob er zu hause noch auf die Couch springt, wenn er das darf? Normalerweise belastet der Hund das gesunde Bein stärker, was so aussieht, als würde er darauf fallen, während er es vermeidet, das schmerzende Bein zu entlasten. Am besten kannst du das feststellen, wenn du auf den Kopf deines Hundes achtest, der Kopf geht nach oben, wenn das schmerzende Bein belastet wird. Untersuche dann als nächste das schmerzende Bein.

Falls dir Gleichgewichts- oder Koordinationsstörungen auffallen untersuche die Augen, Ohren und die Absonderungen deines Hundes gründlich. Und untersuche die Spannung der Rückenmuskulatur. Wenn dein Hund Gleichgewichtsprobleme hat, dann überprüfe auch das Nervensystem deines Hundes. Hebe dafür abwechselnd jedes Bein deines Hundes an und schaue, ob er stehen bleibt

Was zu tun ist?

  • Hast du bei der Untersuchung eine Lahmheit, Gleichgewichts- oder Taktstörung festgestellt?
  • Ist dir aufgefallen, dass dein Tier auf einem bestimmten Untergrund besonders ungern läuft?
  • Leidet dein Hund bereits unter orthopädischen Erkrankungen wie z.B.: Arthrose?
  • Wenn du dir nicht sicher bist gehe zum Tierarzt  oder  Tierphysiotherapie

 

Mein Hund hält den Kopf schief

Hund mit Schiefhals nach Schlaganfall
Hund mit Schiefhals nach Schlaganfall
Kopfschiefhaltung

Eine Kopfschiefhaltung kann auf etwas einfaches wie eine mittelschwere Ohrenentzündung oder auf etwas gravierendes wie einen Schlaganfall hinweisen. Deshalb ist es wichtig viele Informationen zu sammeln um den Grund für den schief getragenen Kopf herauszufinden.

Wonach solltest du schauen?

Untersuche deinen Hund gründlich und achte besonders auf Ohren, Nase und Hals. Suche Anzeichen für Infektionen, die sich anhand von Wärme, Rötung, Absonderung oder fauligem Geruch bemerkbar machen. Achte auch auf Anzeichen für Schwäche oder Schmerzen und schaue, ob beide Pupillen gleich groß sind oder sich ungewöhnlich bewegen.
Desweiteren schau dir das Gangbild deines Hundes an. Setzt er alles seine Pfoten gleichmäßig auf? Schwankt er mit dem Körper mit? Schleift er mit den Zehen über den Boden? Wie ist die Rutenhaltung? Wie funktioniert das Aufstehen und auch das Hinsetzen? Wie läuft er über unterschiedliche Untergründe? Rutscht er eher mit der Hinteren Extremität weg?

Was solltest du tun?

Beantworte dir folgende Fragen:

  • Hat dein Hund Gleichgewichtsstörungen?
  • Bewegen sich die Augen deines Hundes schnell nach oben und nach unten oder zu den Seiten
  • Hat dein Hund eine Ohrenentzündung?
  • Hat dein Hund vielleicht eine Kopfverletzung, weil er mit etwas zusammengeprallt ist?
  • wenn du dir nicht sicher bist gehe zum Tierarzt oder Tierphysiotherapeuten

Mein Hund schleift mit den Pfoten

gesunde Pfoten
gesunde Pfoten
Pfotenschleifen

Hunde schlurfen nicht- diese Art der besonderen Gangart liegt nicht in ihrer Natur. Falls dein Hund bei Gehen mit den Pfoten über den Boden schleift, ist also definitiv etwas falsch. Meistens hat das mit einer Störung der eigenen Körperwahrnehmung zu tun. Sie ist ein Anzeichen für ein Problem auf neurologischer Ebene und sollte von einem Tierarzt untersucht werden.

Wonach musst du schauen? 
Beobachte dein Hund, während er auf dich zu kommt. Achte auch auf Anzeichen von Gleichgewichtsschwankungen oder Taktfehlern und darauf, wie jede einzelne Pfote den Boden berührt. Schau auch. Wie der Hund sich insgesamt bewegt und wie er den Kopf hält. Stell dich neben deinen Hund und hebe nacheinander jedes Bein an und setze sie hintereinander mit umgeknickter Pfote wieder ab. Die normale Reaktion deines Hundes sollte sein, dass er das Bein anhebt und wieder richtig aufstellt. Falls nein, zwicken sie ihn in jede Zehe. Untersuche auch die Augen. Wie seht das Gewebe des ober und unter Lid aus? Wie reagiert die Pupille auf Licht. Überprüfe die Sehfähigkeit, indem du die flache Handfläche schnell auf das Auge zu bewegst und stoppst etwa 10cm davor. Der Hund, der sehen kann, blinzelt. Und untersuche den Rücken deines Hundes auf erhöhte Spannung der Rückenmuskulatur. Taste die Beine ab und bewege sie vorsichtig durch.

Was ist zu tun? 
Stell dir nun folgende Fragen:
– Scheint er Gleichgewichtsstörungen zu haben?
– Scheint er ein Bein besonders zu schonen?
– Hast du bei der Untersuchung der Augen Anzeichen für eine neurologisches Problem bemerkt?
– Hast du bei den Untersuchungen der Wirbelsäule irgendetwas auffälliges bemerkt
– Hat dein Hund irgendwelche ungewöhnlichen Chemikalien oder Medikamente verschluckt?
– Wenn du dir nicht sicher bist gehe zum Tierarzt oder Tierphysiotherapeut

 

 

Mein Hund kann keine Treppe mehr gehen

Treppe und Hund
Treppe und Hund
Treppenlaufen

Wenn ein Hund nicht mehr Treppe hinauf oder hinunter läuft, stellt sich immer die Frage, ob er nicht kann oder nicht will. Es gibt mehrere Möglichkeiten dafür, warum dein Hund plötzlich keine Treppe mehr geht. Schließe zunächst die harmlose Ursache aus, bevor du dir Sorgen um schlimmeres machst.

Beobachte als erstes, wie dein Hund sich beim Gehen auf ebenen Untergrund verhält. Lass ihn laufen und traben, auf dich zu und von dir weg und achte dabei auf Anzeichen von Asymmetrien, Gleichgewichtsstörungen, Rutschen oder Lahmheiten. Wiederhole die Überprüfung des Gangbildes auf verschiedenen Untergründen wie Teppich, Asphalt, Parkett oder Linoleum. Versuche herauszufinden, an welchen Bein und an welcher Stelle dieses Beins das Problem sitzt. Schau dir dein Hund beim Gehen eine Weile an. Normalerweise belastet der Hund das gesunde Bein stärker, was so aussieht, als würde er darauf fallen, während er es vermeidet, das schmerzende Bein zu entlasten. Am besten kannst du das feststellen, wenn du auf den Kopf deines Hundes achtest, der Kopf geht nach oben, wenn das schmerzende Bein belastet wird. Untersuche dann als nächste das schmerzende Bein.

Falls dir Gleichgewichts- oder Koordinationsstörungen auffallen untersuche die Augen, Ohren und die Absonderungen deines Hundes gründlich. Und untersuche die Spannung der Rückenmuskulatur. Wenn dein Hund Gleichgewichtsprobleme hat, dann überprüfe auch das Nervensystem deines Hundes. Hebe dafür abwechselnd jedes Bein deines Hundes an und schaue, ob er stehen bleibt

Was zu tun ist?

  • Hast du bei der Untersuchung eine Lahmheit, Gleichgewichts- oder Taktstörung festgestellt?
  • Ist dir aufgefallen, dass dein Tier auf einem bestimmten Untergrund besonders ungern läuft?
  • Leidet dein Hund bereits unter orthopädischen Erkrankungen wie z.B.: Arthrose?
  • Wenn du dir nicht sicher bist gehe zum Tierarzt  oder  Tierphysiotherapie